Kurzentschlossen den Freitag abend genutzt …
… haben Hager und Zov für ihre Hook & Slice Matchplay-Begegnung. Auf dem Rückweg von der Arbeit fiel Hager ein, dass man doch den Tag mit einer Partie Matchplay ausklingenden lassen könnte. Auch sein Gegner war dem nicht abgeneigt und so traf man sich kurz nach fünf zum Duell der Giganten ^^. Schnell einige Flaschen in Hagers neues Bag gepackt und los ging es unter der Oberaufsicht von Schreiberling Yvonne.
Hager hatte zu Beginn scheinbar sowohl seinen zweiten Gegner als auch den harten Boden unterschätzt, so dass Zov Bahn 1 für sich entscheiden konnte. Das Glück auf seiner Seite hatte er auf Bahn 2 – der Ball kratzte Sand aufspritzend an der Bunkerkante und rollte fast zum Birdie ins Töpfchen. Auch auf der folgenden Bahn verwehrte ein Ast Hagers Ball den Weg ins Hard Rough und lenkte ihn fast ins Ziel. Hier wurde von Zov bereits der vierte Ball mit Datum, Signum und Nummer versehen. Dies erwies sich als günstig, da bei der Suche nach verschlagenen Bällen viele gefunden wurden, nur leider nicht immer die eigenen …
Auf der vierten Bahn konnte Zov dem Hager durch einen wunderschönen 4-Yard-Put noch ein Unentschieden abtrotzen, auf den folgenden Bahnen konnte dieser aber seine ganze Routine ausspielen und lag nach Bahn 7 mit 5:1 in Führung. Erwähnenswert war hier nur ein Ball auf der 6, der in einen Ameisenhaufen einschlug und sich fast komplett in diesen eingrub. Über das Waschmaschinen-Dilemma reden wir an dieser Stelle bitte einfach nicht mehr.
Auf der 8 zeigte Hager eine kurze Schwäche, 20 Meter hinter dem
Abschlag verschwand der Ball auf nimmer Wiedersehen im Gebüsch –
keine Frage welchen Ball der Gegner zum Weiterspielen wählte. Auch
der Monitor konnte nicht im ersten Versuch getroffen werden – am
Ende stand bei dieser Bahn eine schmachvolle „14“ auf Hagers
Score-Karte. Dies sollte aber das einzige zweistellige Ergebnis des
Siegers bleiben.
Den Feuerlöscher spielte Hager mit beiden Abschlägen direkt an.
Beide landeten im Rough, wurden aber gefunden und Hager „roughte“
sich mit mehreren Schlägen zum Ziel. Bei ausgeprägterem Wildwuchs
würde dies so sicher nicht gelingen. Zovs Plan lautete: Sicher den
langen Weg spielen – aber sicher war an diesem Tag nur eins, nämlich
dass ein Haufen Bälle für nachfolgende Flights liegen blieben,
natürlich nicht auf dem Fairway sondern abseits davon.
So sicherte sich Hager mit einem ungefährdeten Sieg 6 Punkte an
diesem lauen Sommerabend. Auch Zov erreichte sein Minimalziel, nicht
zu null zu verlieren – für Hager kann man nur hoffen, dass ihm die 3
Punkte am Ende nicht fehlen werden.
Die Idee mit dem Auswahldrive ist wirklich nicht übel, kostet nur
eben einen Haufen Zeit – summa summarum: Es hat allen Beteiligten
eine Menge Spaß bereitet!
Die Tabelle sieht somit folgender maßen aus.